07.11 – 22.11.2026
Von der rauen Westküste hinauf in die Weite der Karoo-Berge
Vom Atlantik bis in die weite Halbwüste der Karoo führt diese Tour durch einige der faszinierendsten Landschaften des südlichen Afrikas. Wir starten in Kapstadt und folgen der wilden Westküste, vorbei an kleinen Fischerdörfern und einsamen Küstenebenen, bevor uns die Route ins Landesinnere führt – durch fruchtbare Täler, über Pässe und hinein in die Cederberg-Berge.
Weite Ebenen, wilde Felsenlandschaften, endlose Horizonte und die herzliche südafrikanische Gastfreundschaft machen diese Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis. In der Aquila Game Lodge erleben wir die Wildnis hautnah – ein Ort, an dem die Big Five zuhause sind und der Sternenhimmel zum Greifen nah scheint.
Zum Abschluss führt uns die Strecke durch die Weinregionen von Paarl, Franschhoek und Stellenbosch, wo Genuss und Lebensfreude den perfekten Ausklang bilden. Diese Reise vereint alles, was Südafrika so einzigartig macht – von Küste bis Gebirge, von Abenteuer bis Genuss.
Galerie












Samstag, 07. November 2026
Anreise von Zürich nach Kapstadt
Wir treffen uns alle gemeinsam am Flughafen in Zürich und starten unsere Reise Richtung Südafrika mit einem knapp 12-stündigen Nachtflug nach Kapstadt.
Sonntag, 08. November 2026
Ankunft Kapstadt, Räder einstellen und akklimatisieren
Nach der Landung in Kapstadt und dem Transfer zum Hotel beziehen wir unsere Zimmer und geniessen die ersten Eindrücke dieser faszinierenden Stadt am Kap der Guten Hoffnung. Kapstadt liegt eingebettet zwischen Ozean und Tafelberg – ein Ort, an dem Natur, Kultur und Lebensfreude aufeinandertreffen. Nachdem alle Velos eingestellt sind, treffen wir uns später zu einem gemeinsamen Abendessen, lernen die Guides kennen und erhalten spannende Informationen zur bevorstehenden Tour. Die Vorfreude auf das Abenteuer «Coast to Karoo» beginnt.
Montag, 09. November 2026
Stadtbesichtigung Kapstadt
Heute haben wir genügend Zeit, die Stadt zu erkunden. Wir werden gemeinsam eine Stadttour machen und durch wunderschöne Geschäfte mit afrikanischen Holzschnitzereien und Souvenirs stöbern. Beim gemeinsamen Abendessen erzählen wir uns von unseren Erlebnissen des heutigen Tages. Morgen geht’s endlich los!
Dienstag, 10. November 2026
Kapstadt – Langebaan (96 km / 440 Hm)
Wir brechen früh in Kapstadt auf. Die Sonne steht gerade über dem Horizont und der Tafelberg erhebt sich im Hintergrund. Die Stadt erwacht langsam, während wir mit einem Transfer durch die Vororte nach Norden fahren. Sobald wir die R27 erreichen, wird es ruhiger. Die Strasse ist gut ausgebaut, der Seitenstreifen breit genug für entspanntes Fahren. Links erscheint immer wieder der Atlantik, rechts erstreckt sich die trockene Buschlandschaft – typisch für die Westküste. Mit Rückenwind finden wir schnell ein gleichmässiges Tempo. Die Landschaft wirkt karg, aber eindrucksvoll. Hin und wieder erspähen wir Strausse oder Antilopen hinter den Zäunen. Mit der steigenden Sonne wird es schnell wärmer – Wasser und Sonnencreme gehören unbedingt dazu. Nach etwa 96 Kilometern erreichen wir Langebaan. Vor uns liegt die türkisfarbene Lagune, über der Kitesurfer elegant hinwegziehen. Wir lassen die Räder ausrollen, holen uns einen warmen oder kalten Kaffee am Strand und geniessen den Moment. Die erste Etappe ist geschafft!
Mittwoch, 11. November 2026
Langebaan – Lamberts Bay (116 km / 620 Hm)
Die Tour beginnt am Morgen mit einem kurzen Transfer bis Velddrif entlang der offenen Küstenlandschaft. Links erstreckt sich immer wieder der Atlantik. Hinter St. Helena Bay wird es merklich ruhiger, und die Umgebung wechselt zu weitläufigen Feldern. Der Verkehr ist gering und die Strassen lassen sich entspannt befahren. Später passieren wir Elands Bay. Die Sonne steigt hoch, Schatten ist kaum vorhanden. Nach rund 116 Kilometern erreichen wir Lamberts Bay, ein kleiner Ort direkt am Meer, berühmt für seine Vogelinsel und den frischen Fisch. Wir fahren bis zum Hafen, gönnen uns eine Pause mit Blick auf die Wellen und lassen diese abwechslungsreiche Etappe gemeinsam ausklingen.
Donnerstag, 12. November 2026
Lamberts Bay – Clanwilliam (80 km / 720 Hm)
Die Luft ist frisch, das Meer rauscht noch hinter uns, wenn wir uns ins Landesinnere wenden. Die Strasse führt uns durch offene, trockene Landschaft. Bald lassen wir die Küste hinter uns. Die Vegetation wird spärlicher, die Sonne steht hoch. Die Strecke ist leicht hügelig, aber gut fahrbar. Je näher wir Clanwilliam kommen, desto grüner wird es. Die Cederberg-Berge tauchen am Horizont auf und plötzlich verändert sich die Landschaft: Zitrusplantagen, Stauseen und mehr Schatten. Die letzten Kilometer führen leicht bergauf, aber die Aussicht auf das Tal ist wunderschön. In Clanwilliam angekommen, erwartet uns ein Ort mit historischem Flair – perfekt für eine Pause im Schatten und ein kühles Getränk.
Freitag, 13. November 2026
Clanwilliam – Citrusdal (45 km / 450 Hm)
Die Etappe führt uns zunächst durch das Tal des Olifants River. Immer wieder öffnet sich der Blick auf die Cederberg-Berge, die in der Ferne aufragen – eine beeindruckende Kulisse. Wir fahren entlang des Olifants River und nähern uns langsam Citrusdal. Die letzten Kilometer führen durch fruchtbares Farmland, das seinem Namen alle Ehre macht: Orangen- und Zitronenhaine säumen den Weg. In Citrusdal angekommen, erwartet uns ein kleiner Ort mit einer schönen Unterkunft.
Samstag, 14. November 2026
Citrusdal –Tulbagh (110 km / 950 Hm)
Wir starten heute entlang des Olifants River, bevor wir langsam an Höhe gewinnen. Die Landschaft verändert sich – es wird trockener, felsiger, und die Cederberg-Berge rücken näher. Wir fahren durch weite Täler, vorbei an Farmen und Siedlungen. Die Vegetation wechselt zwischen Buschland und vereinzelten Bäumen – je nach Jahreszeit auch mit Wildblumen. Am Abend geniessen wir ein leckeres Abendessen in unserem Hotel.
Sonntag, 15. November 2026
Tulbagh – Aquila (100 km / 1’450 Hm)
Wir fahren durch das Koue Bokkeveld, eine abgelegene, bergige Region und wenig Verkehr. Die Strasse windet sich über Hügel, vorbei an Felsen und Buschland. Die Landschaft wird spärlicher, die Farben erdiger – ein Vorgeschmack auf die Halbwüste rund um den Touws River. Die letzten Kilometer führen uns durch offene Ebenen mit Blick auf die umliegenden Bergketten. Dann taucht die Einfahrt zur Aquila Game Lodge auf – ein privates Wildreservat mit den Big Five, eingebettet in eine traumhafte Naturkulisse. Uns erwarten zwei Nächte in dieser Lodge.
Montag, 16. November 2026
Aquila / Ruhetag
Heute ist Ruhetag – das Rennrad bleibt stehen. Gleich am Morgen gibt es einen traditionellen Game Drive, wo wir die Tiere beobachten können. Anschliessend folgt ein leckeres Frühstück in der Lodge. Die Luft ist trocken, die Sonne warm, und die Berge ringsum leuchten rötlich im Licht. Es ist ein Kontrastprogramm zur Strasse: statt Asphalt und Wind gibt’s heute Stille, Staunen und Entschleunigung. Am Nachmittag entspannen wir am Pool oder im Spa. Die Beine danken es uns. Der Blick schweift über die weite Landschaft – ein perfekter Ort, um Kraft zu tanken für die nächsten Etappen.
Dienstag, 17. November 2026
Aquila – Montagu (95 km / 880 Hm)
Die Etappe beginnt inmitten der trockenen Karoo-Landschaft. Die Luft ist klar, die Sonne hebt sich langsam und die ersten Kilometer führen durch weite, karge Ebenen, die fast etwas Wüstenhaftes haben. Allmählich gewinnt die Strasse an Höhe. Wir fahren ins Hex River Valley hinein, vorbei an felsigen Hängen und überraschend grünen Oasen, die wie Farbtupfer in der rauen Umgebung wirken. Die Szenerie ist spektakulär. Hinter dem Rooihoogte Pass öffnet sich ein grünes Tal, und wir nähern uns der Region rund um Robertson. Weinberge und Obstplantagen begleiten uns nun, die Berge rücken in die Ferne. Die letzten Kilometer nach Montagu führen durch eine Schlucht, deren rote Felsen und geschwungenen Kurven den Weg einrahmen.
Mittwoch, 18. November 2026
Montagu – Worcester (90 km / 500 Hm)
Wir starten die heutige Etappe durch das enge Kogmanskloof-Tal – rote Felsen, ein kurzer Tunnel und spektakuläre Felsformationen begleiten uns auf den ersten Kilometern. Wir fahren durch das Breede River Valley, eine der schönsten Weinregionen Südafrikas. Links und rechts sehen wir Weinberge und Obstplantagen. Wir durchfahren Ashton und Robertson, bevor wir weiter Richtung Worcester rollen. Die Landschaft bleibt grün und fruchtbar, eingerahmt von Bergketten. Der Wind kann hier eine Rolle spielen – mal Freund, mal Gegner. Kurz vor Worcester wird es etwas städtischer, aber der Blick auf die umliegenden Berge bleibt. Eine weitere wunderbare Etappe endet beim Abendessen mit der Gruppe.
Donnerstag, 19. November 2026
Worcester – Paarl (90 km / 820 Hm)
Nach einer erholsamen Nacht starten wir in Worcester und schon bald beginnt der Anstieg zum Bainskloof Pass. Die Strasse windet sich durch eine spektakuläre Berglandschaft. Felswände, Wasserläufe und dichter Busch säumen den Weg. Der Pass ist lang, aber gleichmässig. Oben angekommen, geniessen wir die Aussicht und schiessen einige Fotos. Die Abfahrt ist kurvig – ein echtes Highlight für RennradfahrerInnen. Nach dem Pass wird die Landschaft wieder sanfter. Wir fahren durch das Tal Richtung Paarl. Wenn wir das Etappenziel erreicht haben, wartet eine kühle Erfrischung auf uns.
Freitag, 20. November 2026
Paarl – Stellenbosch (85 km / 600 Hm)
Umgeben von Weinbergen starten wir die letzte Etappe durch das Winelands-Gebiet – grüne Reben, alte Gutshäuser und gepflegte Alleen säumen den Weg. Der Abstecher nach Franschhoek darf natürlich nicht fehlen. Kurz vor Stellenbosch wird es wieder etwas lebendiger. Die Stadt empfängt uns mit Eichenalleen, Kap-Holländischer Architektur und studentischem Flair. Wir fahren gespannt ins Zentrum – bereit für einen Kaffee. Am Abend stossen wir gemeinsam auf die gefahrenen Etappen an und sind stolz darauf, gemeinsam diese Kilometer und Höhenmeter gemeistert zu haben.
Samstag, 21. November 2026
Stellenbosch / Ruhetag
Bevor es wieder in die Schweiz zurück geht, geniessen wir einen Ruhetag und die entspannte Atmosphäre von Stellenbosch, einer der ältesten und schönsten Städte Südafrikas.
Sonntag, 22. November 2026
Rückreise in die Schweiz
Am Morgen fliegen wir mit einem Direktflug zurück nach Zürich.
Ab CHF 5’990.00 inkl. Flug. mit Edelweiss
Tourenleiter
Guide


Wenn Sie nicht Ihr eigenes Velo mitbringen möchten, bieten wir Ihnen auch für unsere Inland-Radreisen hochwertige Rennräder der Edelmarke Storck an. Unsere Räder sind mit Look- oder SPD-SL (Road) oder SPD (Bike) Pedalen ausgerüstet. Bitte bringen Sie andere Pedalsysteme selber mit. Wer nicht auf seinen gewohnten Sitzkomfort verzichten möchte, bringt seinen Sattel mit.
Wir sorgen dafür, dass die Räder unterwegs sicher versorgt sind.
Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie zustimmen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Datenschutzerklärung
- Google Analytics: Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen darüber zu sammeln, wie Besucher unsere Website verwenden.
- PIWIK/Matomo: Wir verwenden PIWIK/Matomo, um das Verhalten der Benutzer auf unserer Website für die Analyse zu verfolgen.
- Google Maps: Diese Website verwendet Google Maps, um Karten anzeigen zu können.
- Vimeo: Wir verwenden Vimeo, um Videos auf unserer Website einzubetten.