Rock the Rocky Mountains

28.06.-13.07.2025

Abenteuer und Emotionen auf den schönsten Strassen der Welt

Die Reise startete in Vancouver – nach dem langen Flug fanden sich alle Teilnehmenden rasch in der neuen Umgebung ein. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurde die Tour und das Team vorgestellt, und die Vorfreude auf die bevorstehenden Tage war spürbar. Am nächsten Morgen ging es in den Touren-Trikots entlang der Küste über den Stanley Park und hinaus Richtung Squamish. Die Etappen führten uns weiter nach Whistler und von dort in Richtung Lillooet – eine Strecke, die trotz kürzerer Distanzen durch viele Höhenmeter und anspruchsvolles Terrain nicht unterschätzt werden durfte. In Lillooet, das mit seiner alten Holzbrücke und dem Blick auf den Fraser River beeindruckte, spürte man bereits die Nähe zu den Bergen – auch wenn man sich geografisch noch auf relativ niedriger Höhe befand.

Die folgenden Tage führten uns über Cache Creek bis nach Kamloops. Die Landschaft wurde karger, der Gegenwind konstanter, doch die Stimmung in der Gruppe blieb durchwegs positiv. Dank eingespielter Logistik, gut gewählten Mittagsstopps und einer Prise Humor blieb selbst bei herausfordernden Wetterverhältnissen die Motivation hoch. In Kamloops wartete ein neues Abenteuer auf uns: der Nachtzug nach Jasper. Auf einem einsamen Bahnsteig ausserhalb der Stadt stiegen wir mitten in der Nacht in den Zug, der uns durch die Berge in den Jasper-Nationalpark brachte. Nach einer kurzen Nacht und ersten Ausblicken auf die Rockies genossen wir einen ruhigeren Tag rund um Jasper, bevor es zum Medicine Lake und optional weiter zum Maligne Lake ging. Die Spuren der Waldbrände des Vorjahres prägten diese Etappe stark – sichtbar, riechbar und sehr eindrücklich.

Mit der Fahrt auf dem Icefields Parkway rückten wir dem Herzen der Rockies näher. Orte wie Sunwapta Falls, das David Thompson Resort und Lake Louise machten deutlich, warum diese Strasse als eine der schönsten der Welt gilt. Die Königsetappe nach Canmore wurde wetterbedingt zu einer echten Herausforderung: Regen, Kälte und kräftiger Gegenwind forderten alle. Trotzdem erreichten wir unser Etappenziel mit viel Stolz und einem Lächeln im Gesicht. Ein zusätzlicher Ruhetag in Banff bot Gelegenheit für Kaffee, Gespräche und den einen oder anderen Einkauf, bevor die Reise am letzten Tag mit der Schlussetappe nach Calgary ihren sportlichen Abschluss fand.
Nach rund 1’200 Kilometern und mehr als 12’500 Höhenmetern erreichten wir unser Ziel: Calgary. Etwas müde, aber glücklich – und voller Erinnerungen, die bleiben. Das grosse Finale unserer Reise bildete der Besuch der legendären Calgary Stampede – ein Kontrastprogramm zur sportlichen Herausforderung, aber ein echtes Highlight zum Abschluss.

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