Zollinger Radsportreisen - Schwiizer Rundi II 2021

Schwiizer Rundi II 2021

19. – 25. Juni 2021: 7 herrliche Etappen – Sternenberg, Schwägalp, Ruggell, Appenzell, Stein am Rhein, Wildeg,

Passion hat zwei Räder! Unsere erste Schwiizer Rundi im besonderen Jahr 2020 ist eingeschlagen wie eine Bombe und ging im Sommer 2021 in die nächste Runde – dank der Beliebtheit unseres eigenen Reiselandes und der Treue unserer Gäste, die unsere Reisen so besonders machen. 7 herrliche Etappen warteten auf unserer «Schwiizer Rundi II» darauf, von uns entdeckt zu werden.

Da standen sie wieder voller Vorfreude bereit „die roten Teufel mit Schweizer Herzblut“, um ein zweites Mal die Schönheiten der Schweiz zu entdecken. Pünktlich um 09.15h trafen wir uns im ehemaligen Kloster Kappel zu Kaffee und Gipfeli. Nach einer kurzen Einführung ging es dann schon los. Die Route führte uns erst hinunter nach Baar, dann aber gleich hinauf nach Menzingen und durch die schönen Hügel des Zugerlands an der JVA Bostadel vorbei an den Zürisee. Die Fähre brachte uns alle sicher nach Meilen, wo der Pfannenstiel mit ruppigen Steigungen, viel Sonne und Hitze auf uns wartete. Alle hatten zu kämpfen und die ersten Fussmärsche waren angesagt. Es heisst ja nicht umsonst: „Wer sein Rad liebt, der schiebt“.
Elsbeth kämpfte hart und lange mit der Hitze. Auch Rolf, Hansi oder Rädu mussten sich aber irgendwann geschlagen geben. Wobei Letzterer deutlich länger durchgehalten hätte, wenn der wärmende Beinpelz nicht gewesen wäre😇. Nach einem kurzen Mittagshalt am Greifensee forderte die Kyburg die nächsten Körner. Zumindest die Gruppe Capuccino erinnerte sich an ihren Namen und gönnte sich da einen Kaffee oder etwas ähnliches😉. Dann stachen wir ins Tösstal, gönnten uns etwas Auslauf und nahmen Anlauf auf den Sternenberg. Die tolle Aussicht und die schöne Location mussten wir uns echt verdienen.
Jetzt geniessen wir ein feines zNacht und bereiten uns mental auf die morgige Etappe mit fast 100km und 2300Höhenmetern vor.
Es wird heiss morgen – in jeder Hinsicht – wir sind bereit.
Machen wir es kurz: Unsere Gäste meisterten heute 2300 Höhenmeter und fast 100km mit Rampen bis 20 Prozent. Allen gehört ein riesiges Kompliment. BRAVO!
Höhepunkte heute: Neue Tourentrikots❤️, wunderbare, fast autofreie Strecken, der Ricken auf der alten Strasse, Nicole Reist zweimal begegnet, Risotto auf dem Mogelsberg, wunderbares Toggenburg, trinken-essen-trinken, Sprüche klopfen und lachen, Tolle Abfahrten, schwere Aufstiege, den Säntis im Blick, Aufstieg auf der alten Pass-Strasse, Kampf-Erschöpfung-Stolz… das nennt sich glücklich sein und hört sich nach rundum sorglos an.
Danke an den ganzen Staff👍👍.

Zusammenfassung Reiseberichte:

Der 7. Event wurde in Villeneuve angestochen und durfte am Vorabend mit einem feinen Nachtessen unter sehr geselliger Stimmung gestartet werden. Die glänzenden Augen der alt bekannten Teilnehmer zeigten wieder Anspannung bezüglich der Streckenwahl, da noch etwas Geheimnisvolles in der Luft lag.

Wie bereits im Facebook veröffentlicht, begrüsste Luki vor dem Apéro die Bevölkerung mit seinem Tröten und Nadine zauberte vor dem Nachtessen das neue Old Boys Trikot aus der Kaninchenschachtel. Wie immer ein geniales Design und farblich perfekt abgestimmt auf das Motto.

Die 1. Etappe, 76 km und 550 hm, konnte am Freitagmorgen noch unter leicht bewölktem Himmel um 09.30Uhr gestartet werden. Der erste Teil der Strecke wurde unmittelbar am Rande des Genfersees abgestrampelt. Doch bei Rivaz, nach 18km und unterhalb von Chexbres, mussten auf 1.5 km kurz 150 hm zu Fuss überwunden werden, um so mehrere Plattformen Stück für Stück zu erobern, die uns eine herrliche Aussicht über beide Seiten des Sees erlaubten. Irgendwo im Aufstieg machten schon kleine Gläser mit einem weissen Inhalt die Runde – wer wird denn jetzt schon isotonisch arbeiten?!

Auch die Sonne hat inzwischen Einzug gehalten und der Schweiss lief allen über die Stirn und tropfte auf die Lenker. Während die einen am Wegweiser Richtung Romon hängten (gäll, Roli), machten sich die andern für die Abfahrt in Richtung Mittagshalt bereit, welche durch das bekannte Dörfchen Epesses führte. Das Mittagessen durften wir nach Lausanne, bei Km 40 in St.Sulpice – am Rande eines wunderschönen Parks am See – einnehmen, wo die meisten hren Tank mit Pasta füllten!

Nach ausreichender Rast wurde die Weiterfahrt in Angriff genommen und wir steuerten auf die Stadt Nyon zu, wo uns im nördlichen Teil die Zielflagge erwartete. Beide Gruppen machten im Versteckten noch einen Erfrischungshalt, um den Umbau der Räder für den nächsten Tag besser zu überstehen. Ab 17:00 Uhr wurde unter dem Hotel The Bowling eine richtige Fahrradwerkstatt aufgebaut, die unser Chefmechaniker Stefan Mathis mit Leidenschaft betrieb und dabei von den beiden erfahrenen Handwerkern R&M unterstützt wurrde. Die Umbauten der Ritzel auf 22er verlief immer schneller und die Hände wurden immer schwärzer und schwärzer. Brunos Vorderrad brachte aber dann fast den ganzen Zeitplan durcheinander, wegen einer kleinen Geschwulst im Mantel! Den Abend liessen wir bei einem feinen Nachtessen ausklingen mit vielen interessanten Geschichten und einer Partie Bowling. Es war jetzt schon klar, dass an diesem Anlass nebst dem Pedalen das Lachen die zweithäufigste Dauerbewegung für den Körper sein werde.

Für die 2. Etappe wurde der Tag wesentlich früher gestartet; 85 km und 1‘234 Hm standen auf dem Programm. Die Ruhe vor dem Sturm verriet den Respekt vor der Herausforderung. Ein wirklich schöner Abschnitt führte uns vom Genfersee durch den Naturpark des Kantons Waadt, südwestlich vom Col du Marchairuz hinauf auf die Hochebene von Le Pré aux Veaux, wo wir bereits das Mittagessen einplanten. Auf den 25 km stiegen wir stetig von 475 hm auf 1‘340 hm hoch und durften bei bestem Wetter ein gewaltiges Stück Natur bestaunen. Überglücklich über das Geleistete stürzte sich jeder auf das feine Mittagessen, welches in der absolut tollen Alphütte herzhaft schmeckte. Auch an diesem Tag wurde der Mittagshalt komplett ausgekostet und der Tross bewegte sich erst nach zwei Stunden Pause in Richtung Lac de Joux weiter. Auch Nadja hat bis dahin Aussergewöhnliches vollbracht: Sie steuerte unser Begleitfahrzeug inkl. Hänger der Klasse „nicht klein“ mühelos und gekonnt durch die engen Kurven in die Alplandschaft hoch und legte dann ihre allerersten Meter mit dem Militärrad vom Parkplatz bis zum Chalet zurück. Ein Riesen-Bravo!

Die Abfahrt in Richtung Lac de Joux war von Gummidämpfen und Slide-Spuren gezeichnet und alle zeigten ihre Fahrkünste, um sich möglichst schnell durch die Kurven zu bewegen. Der Gegenaufstieg über den Col du Mollendruz in Richtung Orbe hat bei allen noch einmal einen kurzen Kraftakt abverlangt, der aber mit einer weiteren wunderschönen Landschaft abgegolten wurde. Eine lange und stetige Abfahrt führte uns alsdann in das Städtchen Orbe, wo wieder beide Gruppen zum letzten Halt ansetzten, um bei einem kleinen Abschiedsapéro nochmals über Geleistetes zu reden.

Nun war Yverdon-les-Bains nicht mehr weit, wo eine erfrischende Dusche sowie auch ein kühles Eis, Mineral oder „Schöppe“ auf uns warteten.

Wir danken euch allen für das erneute Ausharren in der „Old Boys Welt“ und hoffen, ihr seid gut nach Hause gekommen und sucht bereits die Anmeldung für das nächste Jahr auf unserer Homepage.

Sportliche Grüsse von eurer Crew Bruno, Nadja und Mäge

Freitag, 20. August 2021

Von Villeneuve nach Nyon genossen wir 70 wunderbare Kilometer mit atemberaubenden Ausblicken. Wie immer herrschte geniale Stimmung und ab und zu reichte die Zeit für ein Bierchen. Zum Schluss wechselten wir noch die Ritzel, denn am morgigen Tag stehen 85 km und 1300Hm an. Yverdon les-Bains wir kommen!

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