Transalp 2017


Transalp 2017 – nicht ganz vollendet

Nach einer Nacht mit heftigen Gewittern verhiess der Wetterbericht auch für den Samstag nichts Gutes. An eine Fahrt auf der Originalstrecke war nicht zu denken. Somit blieb eigentlich nur der Veloweg von Bozen nach Riva.

Doch nur ein Veloweg nach Riva, um nass zu werden, etwas zu essen, zu duschen und dann erst gegen Mitternacht oder am frühen Morgen nach Hause zu kommen, war nicht sehr verlockend.
Wir hatten eine ganz tolle Woche. Das Wichtigste, wir hatten keinen Unfall, keinen Sturz, sind also gesund, zufrieden wenn auch müde in Bozen angekommen. Auch das Wetter hat es die ganze Woche gut gemeint, so dass wir Tag für Tag bei gutem Velowetter unterwegs sein konnten. Somit ist in Bozen eine wunderbare Woche Transalp zu Ende gegangen.

Ein grosses Kompliment gebührt allen Teilnehmerinnen, Carla, Jeanette und Yvonne, Teilnehmern, Andreas, Cyrill, Matthias, Peter, Roland, Jean Pierre und Urs, welche eine grosse Leistung vollbracht haben. Um jeden Tag gegen 120 km und nie weniger als 2600 Höhenmetern zu bewältigen, meist über 3000 Meter, braucht es neben einer guten Kondition auch eine mentale Stärke. Gerne ziehe in den Hut vor unseren Frauen und Männer und ihren Leistungen.

Ein herzliches Dankeschön für diese tolle Zeit. Für uns war es eine Freude und Ehre zugleich mit Euch allen unterwegs gewesen zu sein.

Von Herzen wünsche wir allen gute Erholung und wieder einen guten Start in den Alltag.
Es würde uns sehr freuen, Euch allen wieder einmal auf dem Velo zu begegnen, oder gemeinsam mit Zollinger Radsportreisen unterwegs sein zu können.

Mit lieben Grüssen Kurt, Matthias und Rolf


Transalp 2017 – Königsetappe

Diese Etappe war nicht nur von Kennzahlen her aufregend, 125 Kilometer und ca. 3500 Höhenmeter, sondern ganz besonders auch von der Landschaft her. Besonders hervorzuheben gilt hierbei den Passo Giau. Da bleibt einem einfach nur noch das Staunen. Nicht verwunderlich, dass auf der Passhöhe auch viele Leute anzutreffen waren. Dieses Panorama liess uns immer wieder die Anstrengung des steilen Aufstieges vergessen. Erst ganz oben spürten wir wieviel Kraft dieser Pass uns gekostet hatte. Bis kurz vor Wolkenstein hatte das Wetter mit uns ein Einsehen und liess uns in Ruhe.

Doch auf der Abfahrt vom Grödner Joch nach Wolkenstein wurden wir noch richtig nass. Die wärmende Dusche brachte die Lebensgeister wieder zurück. Die andere Gruppe liess den Passo die Giau aus. Der Tag wäre sonst zu anstrengend und zu lang geworden. Alle jedoch kletterten die drei Pässe, die es zu bewältigen galt mit Leichtigkeit hoch. Es ist nicht zu übersehen, dass in den letzten vier Tagen die Formkurve markant gestiegen ist. Sodass morgen die Originalstrecke unter die Räder genommen kann!
Herrlich die Sonne scheint wärmend durch die offene Balkontüre, während ich diesen Bericht verfasse. Diese Tour, jeder Tag ist ein grosses Privileg.
Mit königlichen Grüssen Kurt, Matthias und Rolf


Transalp 2017 – Ein Vorgeschmack auf die Königsetappe von morgen

Nach einem hervorragenden Frühstück im Hotel Brenner gings richtig zur Sache. Zuerst ein leichtes Einfahren nach Brixen aber dann……

Zuerst stand das Würzjoch auf dem Programm. Aber schon die Anfahrt hatte es in sich. Da fragten sich schon einige der Teilnehmer/innen, was da wohl noch alles auf sie zukommt. Als die Passstrasse begann, wurden die Augen immer grösser. Denn bis zur Passhöhe galt es einige echte Rampen zu meistern. Eine gute Einteilung der Kräfte war hier gefragt. Alle schafften den anspruchsvollen Aufstieg. Gerstensuppe und Schüttelbrot brachten die Kräfte wiederum etwas ins Lot.

Eine wunderbare Strasse mit schöner Abfahrt und mit herrlichem Ausblick führte uns zurück ins Tal.
Die eine Gruppe nahm den direkten Weg nach St Vigil unter die Räder. Die andere Gruppe fuhr noch via Bruneck auf den Furkelpass. Auch für die sogenannten Bergflöhe gab es da einige saftige Anstiege zu bewältigen. Die ganze Gruppe war erleichtert, als sie die Tafel mit der Passhöhe erblickte. Dafür war die Abfahrt auf guten Strassen nach der Anstrengung ein Genuss.

Für die erbrachte Leistung gebührt jeder Frau und jedem Mann eine gehörige Portion Respekt, Chapeau.

Wie jeden Abend sind wir dankbar, dass wir keinen Unfall zu beklagen hatten.

Mit herzlichen Grüssen aus den Dolomiten Kurt, Matthias und Rolf


Transalp 2017, Timmelsjoch und Jaufenpass – mehr als der halbe Oetztaler Radmarathon

Um acht Uhr dreissig machten sich die beiden Gruppen auf, um die beiden Pässe Timmelsjoch und den Jaufenpass zu bezwingen. Das Timmelsjoch,ist durch den Ötztalermarathon so richtig berühmt geworden. Das gleiche gilt auch für den Jaufenpass. Angesichts der bevorstehenden Strecke war der Puls bei allen schon zu Beginn höher als gewohnt. Alle bewältigten aber die Strecke souverän. Einige mit etwas Unterstützung. Andere mit grosser Leichtigkeit.

Dass wir immer wieder ohne grosse Schwierigkeiten über die nicht leichten Runden kommen ist auch ein grosser Verdienst unseres Drivers Kurt. Mit viel Einfühlungsvermögen steht er an der Stelle, an der ihn die Fahrerinnen und Fahrer auch benötigen. Mit seiner ruhigen Art trägt sehr viel zum guten Gelingen unseres Abenteuers bei. Ganz herzlichen Dank unserer guten Seele.

Mit Grüssen von der Strecke des Ötztaler Radmarathons Kurt, Matthias und Rolf


Transalp Tour 2017, 1. Etappe von Oberammergau nach Sölden

Was für ein Start in den ersten Tag

Was uns auf der heutigen Etappe erwartete, war schlichtweg grandios. Eine Strasse quer über Hügel und durch Wälder, herrlichen Bergseen entlang. Ganz einfach ein Genuss.

Immer wieder kam von einigen Teilnehmern die Frage, wie weit es denn noch dauere bis zum Anstieg zum Hahntennjoch. Alle waren gespannt auf diesen ersten Pass und waren neugierig, wie ihre Tagesform wohl sei. Der erste Test wird es zeigen.

Wir können sagen: Alle meisterten die teileweise ruppigen Steigungen mit Bravour und erreichten mit grosser Erleichterung und nach einer längeren Abfahrt Imst. Bei einigen Radlern kam das grosse Staunen, als ihnen bewusst wurde, wie weit der Weg nach Sölden tatsächlich ist.

Dank der konzentrierten Fahrweise aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer kam es zu keinen Zwischenfällen und alle kamen gesund und vielleicht nicht mehr ganz so munter, aber sehr zufrieden in Sölden an.

Mit dem feinen Nachtessen werden wir über Nacht wieder neue Kräfte tanken können, um gestärkt die nächsten Pässe Timmelsjoch und Jaufen in Angriff zu nehmen.

Viele herzliche Grüssen vom Transalp-Team Kurt, Matthias und Rolf