Kroatien – Slowenien Tour 2016

Samstag, 04. Juni 2016 / San Pietro – Monfalcone, 49 Km

Für alle Teilnehmer begann der Tag recht früh. Der Flieger startete pünktlich ab Zürich um 07.35h in Richtung Venedig. Dank gutem Rückenwind sind wir sogar überpünktlich in Venedig gelandet.
Mit soviel Pünktlichkeit hatte selbst unser Mechaniker und Fahrer Matze nicht gerechnet und kam deswegen etwas verspätet an. Aber kein Problem, zwischenzeitlich konnte jeder noch gemütlich einen Kaffee geniessen und die anderen Teilnehmer „beschnuppern“.

Nach der Busfahrt, Zielort San Pietro al Natisone, durften wir auch noch unsere beiden deutschen Gäste begrüssen: Klaus und  Guido. Die beiden hatten sich bereits für den Prolog eingefahren und waren ready to start! Doch bevor es losging, wurden nochmal reichlich Kalorien zur Stärkung verzehrt.
Kurz vor 14.00h starteten wir dann den Prolog mit einer schwarzen Wolke im Nacken, die uns von der slowenischen Grenze in Richtung Meer trieb. Doch das Wetter hielt und wir durften nach einer reinen Fahrzeit von 1 Stunde und 40 Minuten – 20 Minuten wurden am Bahnhofkaffee von Cormos vertrödelt – das Hotel Europalace in Monfalcone stürmen und die Zimmer beziehen.
Das Wort des Tages von Matze: Wasss ihr seid schon da?!!!

Gruss vom Zollinger- Team
Ernst, Mäge und Matze

Sonntag, 05. Juni 2016 / Monfalcone – Umag

Abgemacht war, dass wir um 10.00h starten, aber um 09.45h haben uns die Gäste fast überrollt und so gaben wir natürlich früher den Startschuss!
Gemütlich radelten wir in Richtung Triest und stürzten uns über die Küstenstrasse in die Stadt hinein. Alle begrüssten es, dass es Sonntag war und sich somit der Verkehr sehr in Grenzen hielt. Wir kamen mit einer einigermassen guten Zeit durch die Häuserschluchten. Den Mittagshalt machten wir in San Rocco, im Yachthafen bei Km 43.
Am Himmel braute sich ein Gewitter zusammen und trieb uns wieder in die Pedalen. Doch ihr kennt ja das Stichwort: Wenn Engel mit der Firma Zollinger reisen, kommt es nicht «choge seiche» und so war es auch! Bei 26° und Sonne flogen wir dem Ziel Umag regelrecht entgegen! Kurz vor Triest überraschte unser ältester Teilnehmer Gerhard unseren jüngsten Teilnehmer Roland. „Plötzlich, wie aus dem Nichts, war Gerhard vor mir!! Wie kann denn das sein?!!“ hintersinnte sich Roland bloss noch – Da hat einer Gas gegeben! 🙂

Grüsse aus Umag in Kroatien
Das Zollinger-Team Ernst, Mäge und Matze

Montag, 06 Juni 2016 / Umag – Pula

Soo, die Koffer sind im Auto, die Bidons aufgefüllt und Achtung fertig los!!!
Ernst setzte sich sofort mit der Spitzengruppe ab, in der sich Ruth, Peter und Thomas einreihten.
Gerhard, Guido, Klaus und Roland wählten die Verfolgergruppe, die unter meiner Anleitung versuchten, möglichst schnell Umag hinter sich zu lassen und die Sportgruppe einzuholen. Wir rollten bei schönem Wetter Richtung Porec und liessen uns vom Rückenwind treiben.

In Porec führte uns die Strecke wieder ins Landesinnere, was uns eine landschaftliche Abwechslung brachte.
Auch der Verkehr hatte hier deutlich abgenommen. Schwarze Wolken brauten sich plötzlich über unseren Köpfen zusammen und so hielten wir Ausschau nach einem Unterstand, vorzugsweise einem netten Restaurant, welches uns Schutz bieten sollte. Leider war es dann lediglich ein Carport das uns schlussendlich Schutz bietete.
Unter diesem Unterstand wurde uns dann eine herrliche Modeschau bezüglich Regenausrüstung und deren Tauglichkeit, von Guido dargeboten, was zu einem lauten Gelächter führte und uns den Regen beinahe vergessen liess.
Nach kurzer Zeit gings dann weiter. Am Ende des Limski Kanal machten wir dann nochmals einen Halt um uns zu stärken. Zwischenzeitlich zog das Gewitter schön an uns vorbei und so konnten wir vor Pula, im netten Stättchen Vodnjan noch einen letzten Zaubertrank bei Sonnenschein und netter Bedienung geniessen.
Grüsse aus Pula
Das Zollinger–Team Ernst, Mäge und Matze

Dienstag, 07. Juni 2016 / Pula – Rijeka

Heute Morgen um 08.45h betrug die Temperatur bereits 24 Grad und so konnten wir davon ausgehen, dass der heutige Tag definitiv warm werden würde.

In zwei Gruppen aufgeteilt kämpften wir uns durch ein wildes, aber sehr schönes Gebiet von Vodjan nach Barban, wo uns ein erster Kaffeehalt vor der Abfahrt nach Most Rasa etwas stärkte. Ein schöner, aber Kalorien verzehrender Aufstieg führte uns nach Labin, wo uns die super Abfahrt über Vozilici dem Mittagshalt schon viel näherbrachte.
Auf der Terrasse, mit Rundumsicht auf das Meer und die kroatischen Inseln, genossen die meisten dann ein sehr feines Risotto.
Die Temperatur war mittlerweile auf über 30 Grad angestiegen und Matze musste die Bidons immer häufiger auffüllen. Nach einer längeren Küstenfahrt mit vielen Aufs und Abs, erreichten wir das Kaffee Mozart in Opatija, wo wir uns ein feines Eis gönnten! Oopatija könnte man mit der Riviera von Saint Tropez vergleichen. Unter einer schwarzen Gewitterwolke flogen wir dann fast mit 40 km/h durch Rijeka, unserem Hotel entgegen.

Grüsse aus Rijeka vom Zollinger- Team
Ernst, Mäge und Matze

Mittwoch, 08 Juni 2016 / Rijeka – Insel Rab

Nach einem typisch kroatischen Nachtessen mit Fisch, Fleisch, Cevapcici und weiteren Köstlichenkeiten überkam uns alle die Müdigkeit vom heissen Tag und so schliefen in dieser Nacht fast alle wie ein «Hergöttli».

Heute morgen starteten wir um 08.45h bereits die 4. Etappe – Die «Speichenzeit» fliegt wirklich nur so vorbei.
Heute hat Mäge ausnahmsweise die Speedgruppe übernommen und Ernst gings mit den Geniessern locker an. Im regen Morgenverkehr fuhren wir auf der Küstenstrasse bei warmer Temperatur in Richtung Süden.
Nach ca. 80 Minuten gönnten wir uns noch einen Kaffeehalt in Crikvenica, bevor wir dann um Punkt 12.00h Senj erreichten, wo wir unseren Mittagshalt verbrachten.
In Sveti Juraj gabs noch kurz einen Drink (Espresso und Cola), bevor wir den langen Anstieg von 0 auf 350 Meter in Angriff nahmen.
Zum Glück ging es danach dann endlich mal bergab nach Stinica, wo wir genau noch die Fähre um 15.30h nach Rab erreichten.
Nach den letzten 12 Km auf und ab auf der Insel, erreichten wir das wunderschöne Hotel Arbiana.
Nun freuen wir uns auf unseren wohlverdienten «zivilen» Ruhetag.

Es grüsst das Zollinger-Team
Ernst, Mäge und Matze

Freitag, 10 Juni 2016 /  Insel Rab – Korenica

Es waren wieder einmal verschiedene Gerüchte in Umlauf über das Wetter, die möglichen Niederschläge und deren Zeitfenster. Entgegen all diesen Gerüchten durften wir dann aber bei schönem Sonnenschein um ca. 08.00h auf der Insel Rab starten, mit dem Ziel vor Augen, die letzte Morgenfähre zu erwischen.
Das Festland war noch mit dichten Wolken verhangen, die sich aber bei unserem ersten kleinen Aufstieg der Küstenstrasse entlang, sofort verflüchtigten.
Bei diesem Aufstieg hatte Matze den ersten echten Mechaniker Einsatz: Es gab einen defekten Pneu. Thomas wurde abrupt aus seinem super gleichmässigen Bergstiel gerissen, da sein Hinterrad Luft verlor und die Felge langsam den Boden küsste!

Danach rollten wir wie immer in zwei Gruppen dem Städtchen Karlobag entgegen, wo uns der erste grosse Bergpass erwartete mit der Länge von 19 Km und 910 Höhenmeter. Spätestens während diesem Streckenabschnitt wurde jeder mit dem gestrigen Ruhetag auf der Insel Rab konfrontiert!

Wir verliessen nun definitiv die steinige Küstenwelt und kamen auf eine wunderbare Hochebene aus grünen, saftigen Wiesen und Bäumen. Klaus und ich meinten, das könnte fast ein Teil aus Bayern sein. In Gospic retteten wir uns dann das erste Mal vor den Regentropfen in ein Kaffee – Also Gruppe zwei, denn die Gruppe eins mit Ernst war bereits wieder unterwegs in Richtung Ziel. Sie erreichten das Hotel in Korenica um einiges früher, aber dafür auch um einiges nasser als Gruppe zwei.

Die Gruppe von Mäge liess sich währendessen durch Gerhard zu einer Pizza verführen und wurde dann von Guido auch noch durch eine weitere Kaffeerunde am Start gehindert. Dafür konnten wir den Weg ins Ziel fast trocken unter die Räder nehmen.
Wir erreichten dann, nach einer gemütlichen letzten Etappe, um ca. 18.00h das Hotel.
Räder verstauen, Duschen und das erste B..r vor dem Nachtessen wurde zur letzten Herausforderung an diesem wunderbaren Freitag.
Alle haben diese 130 Km und die 2200 Höhenmeter mit Bravur gemeistert, speziell unser 81 jähriger Supersportler der davon 86 Km und 1200 Höhenmeter auf sein Konto schreiben darf!!!

Liebe Grüsse aus Korenica das Zollinger – Team
Ernst, Mäge und Matze

Samstag, 11 Juni 2016 / Korenica – Karlovac

Heute sind wir das Ganze etwas gemütlicher angegangen. Der Start wurde auf 10.00h festgelegt um die 104 Km mit nur 600 Höhenmetern gemütlich abzustrampeln. Zuerst wurden von Matze bei der ganzen Radflotte alle Ketten so richtig gereinigt und eingerieben mit neuem Fett. Und endlich, das» Quiitschen» am Hinterrad von Guido hörte auf.
Der erste Anstieg Richtung Plitvicer Nationalpark wurde sehr behutsam angegangen um keine Muskelkrämpfe zu provozieren. Nach den Seen konnten wir dann so richtig in die Pedale treten und da wir von starkem Rückenwind mitgetragen wurden, machte dies richtig Spass.

Den Mittagshalt machten wir nach 51 Kilometer im Städtchen Slunj. Das erste Mal standen auf dem Tisch keine Süppchen und irgendwelche Vitaminpräparate, sondern Pizzastücklein und mit Fleisch gefüllte Brote. Überpünktlich erreichten wir am Zielort das Hotel Europa, wo wir gleich die Zimmer bezogen, duschten und das Fussballspiel der Schweizer mitverfolgten und mit diversen Kommentaren unterstützten.

Am Sonntag sollen wir auch mitteleuropäisches Wetter bekommen! Regen ist angesagt, mit 50- 70 % Niederschlag in Richtung Slowenien.
Leider müssen wir heute Abend noch unseren Gerhard verabschieden, denn er will morgen definitiv in Richtung Heimat fliegen. Er wird uns fehlen!

Liebe Grüsse aus Karlovac das Zollinger– Team
Ernst, Mäge und Matze

Sonntag, 12 Juni 2016 / Karlovac – Smarjeske Toplice

Es war ja gestern schon das grosse Thema: Das Wetter. Wir hatten festgestellt, dass auf allen Apps die Regenvorhersage für den ganzen Tag bei 60-90 % sein würde.
Ich war schon um 07.00h auf und hängte mich sofort ins Internet, um die neusten Wetterdaten zu bekommen. Leider waren die Aussichten nicht viel besser als am Abend zuvor und so wurde  erst mal richtig gefrühstückt.
Wir teilten uns nun in zwei ungleiche Gruppen auf, die nach Smarjeske Toplice fuhren um das Wellnessen zu geniessen. Im Fahrzeug und per Rad. Zwei Einzelkämpfer trotzten dem schlechten Wetter und stellten sich, wenn auch mit gemischten Gefühlen, um 08.45h mit dem Velo der Natur. Einer davon war Thomas, der sich mit einem grossen Lächeln mindestens zwei bis drei Mal die Regenjacke an und abzog auf diesen 104 Km.

Mit dem Zielort erreichten wir dann auch besseres Wetter und so ergriffen weitere zwei Gäste doch noch zum Rennrad. Klaus konnte seinen Freund Guido überzeugen, in nur wenigen Kilometern Radweg, doch noch etwa 600 Höhenmeter zu erklimmen.
Am Schluss trafen wir uns alle völlig entspannt in den verschiedenen Sprudelbecken und der eine oder andere gönnte sich auch noch eine herrliche Massage.

Ein Guter Ausklang für einen Sonntag auf dem Slowenien Track.

Liebe Grüsse vom Zollinger – Team
Ernst, Mäge und Matze

Montag, 13. Juni 2016 / Smarjeske Toplice – Rogaška Slatina

Heute war klar, alle wollten wieder aufs Rad!
Das Wetter sollte gem. Wettervorhersage stabil bleiben, das hiess, eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 30% irgendwo um die Mittagszeit. Am Start breitete sich eine gewisse Unruhe aus, Bidons wurden hastig aufgefüllt und die Pumpe wurde im Kreis herumgereicht für ein paar kräftige Stösse in jeden Pneu.
Um Punkt 8.45h hingen alle mit einem Fuss in den Pedalen und die Spitze wollte schon los, da kam Thomas gaaanz gemütlich aus dem Hoteleingang dem Fahrzeug entgegen und verlud mit Matze sein Gepäck.
Ja gut, er war natürlich gestern auf dem Rad und liess sich somit auch nicht durch uns aus der Ruhe bringen.

Wenige Minuten später rollte die erste Gruppe mit Ernst los und zog in Richtung Osten davon. An seinem Hinterrad klebten wieder Ruth, Peter und Thomas. Hinter mir stellten sich Guido, Klaus und Roland auf und wir nahmen sogleich die Verfolgung auf.
Nach 42 Km wurde im Örtchen Dobova ein kleiner Zwischenhalt gemacht, wo es regelrecht zu einer Schlacht kam. Suppen gegen Palatschinken! Resultat: Ein Eigentor für die Suppenesser!
Die «Tomäteler» assen nicht alles auf, aber das Wetter hielt trotzdem und wir konnten den Rest der Strecke im Trockenen hinter uns bringen. Nur die Gruppe von Mäge musste unter einer dunkeln Wolke sofort handeln und verschwand bei Kilometer 81 in einem Kaffee, was einstimmig begrüsst wurde. Ernst war derweilen mit seiner Gruppe schon am «bädelen»!

Liebe Grüsse aus Rogaska Slatina vom Zollinger- Team
Ernst, Mäge und Matze

Dienstag, 14 Juni 2016 / Rogaska Slatina – Solcava

In unserem Hotel Rogaska Slatina, oder wohl eher Schloss «Windsor», wurden wir sogar vom Chef höchst persönlich verabschiedet – wirklich grossartig das ganze Ambiente!
Auch wenn wir hier gerne noch etwas länger verweilen könnten, um Punkt 08.45h setzten wir unsere Reise fort.
Die ersten ca. 15 Km radelten wir auf einem wunderschönen Radweg entlang der kroatischen Grenze, die mit Stacheldraht und Sperren gesichert ist?! Vor Sveti Stefan wurden wir von einer Umleitung überrascht, die uns über furchterregende «Höger» leitete, aber alle meisterten diese Hindernisse mit Bravour.

Das Wetter war wie bei der Abfahrt noch immer sonnig und etwas schwül. Im Western liessen die Wolken jedoch nichts Gutes erwarten. In Celje genossen wir dann bei Km 45 den ersten Kaffee. Einige hatten bereits Hunger und assen Hot-Sandwiches.
Durch eine wunderschöne Landschaft mit Bauernhöfen ging es den Wolken und Hügeln entgegen.
…Ja und da waren sie auch schon, die ersten Tropfen erreichten uns.
Die Mäge-Gruppe hatte dies aber super im Griff, indem sie sofort ein Cafe aufsuchte und sich so vor der Nässe rettete. Die Humbi-Gruppe, welche wie gewohnt voraus radelte, hatte trotz forcing Pech, denn das anvisierte Restaurant war leider geschlossen. So wurde halt der Regenschutz angezogen und die letzten 20 Minuten im Regen weitergefahren.

Die Sonne lachte aber schon bald wieder und so konnte zumindest die Mäge-Gruppe trocken dem wunderschönen Hotel Plesnik in Socava entgegenfahren.

Inzwischen war auch die Humbi-Gruppe wieder trocken und so freuten sich nun alle auf ein feines Essen. Heute wurden während den 5-6 Velostunden immerhin zwischen 1800 und 2500 Kalorien verbraucht.

Es grüsst aus den Solcaver-Alpen das Zollinger Team
Ernst, Mäge und Matze

Mittwoch, 15 Juni 2016 / Solcava – Bled

Um 07.10h war Mäge der Letzte am Frühstückstisch. Alle Anwesende vertieften sich bereits in die Wettervorhersagen der verschiedenen Anbieter und versuchten eine Prognose zu stellen.
Aktuelle Wetterlage: Strömender Regen.

Wir hatten am Abend zuvor abgemacht, dass wir eine genauere Entscheidung erst am Frühstück treffen werden. Mäge konnte ganz gelassen sein in dieser Sache, da sein Berater Klaus, der eine 99.9% Trefferquote aufwies, ganz klar sagte in welchem Teil, zu welcher Zeit, wie viel Regen oder Sonne zu erwarten war.

Die Entscheidung war nun gefallen: Gruppe Mäge verlud ihre Räder um 09.45h und wurde bis zur der 22 Km entfernten Rampe nach Luce gebracht, wo sie sofort den Anstieg auf den 1020 Meter hohen Pass in Angriff nahmen.
Wetter zu diesem Zeitpunkt: Nur leichter Nieselregen, was wir aber unter den tropfenden Schweissperlen aus den Helmen gar nicht bemerkten.
Anschliessend holte Matze umgehend die Sportgruppe von Ernst und brachte diese zur selben Stelle.

Wir trafen uns dann alle wieder in Kamnik zu einem Kaffee, wo wir zum Teil bestimmte Kleider, wie Armlinge und Beinlinge, ablegen konnten, da die Sonne sich stellenweise bereits wieder zeigte.

15 Kilometer vor dem Ziel wurde dann die Gruppe von Mäge von der Sportgruppe überrollt, doch erneut durften sie dafür bei Sonnenschein am Zielort einfahren.

Unser Matze bekam ein riesen Lob von allen Seiten – Anerkennung wurde sogar in Bier ausgedrückt, da er alle Räder sauber mit Wasser gereinigt und die Ketten wieder eingeölt hatte.
Liebe Grüsse vom Zollinger – Team aus Bled, der letzten Destination.
Ernst, Mäge und Matze

Donnerstag, 16 Juni 2016 / Bled – Bovec

Die Kleiderwahl wurde uns nicht leicht gemacht für die letzte Etappe, ständig zeigte uns das Wetter seine Morgenlaune und liess uns auch heute bis kurz vor dem Start etwas im Regen stehen.
Alle Teilnehmer zeigten aber eine solche Entschlossenheit, diese Königsetappe auch noch zu meistern,
sodass auch dieser Start wieder 15 Minuten vor dem abgemachten Zeitpunkt erfolgte.
07.45h rollte Ernst mit seiner Gruppe vom Hotel los in Richtung Kranjska Gora, unserem einzigen fixen Kaffeehalt.

Nach Kilometer 8 wurden wir schon von einer Umleitung überrascht, welche wir leider nicht umgehen konnten. Auf einem 2 Kilometer langen Schotterweg – Ist in diesen Ländern so üblich – fanden wir in Smokuc wieder den Einstieg auf eine befestigte Überlandstrasse.
Die 45 Kilometer bis zum ersten Halt waren sehr gut zu fahren und unterlagen nur einer stetigen, aber leichten Steigung.
Über unseren Köpfen spielten die Wolken ihr Spiel, mal heller und mit Sonnenlicht durchleuchtet, dann wieder Raben schwarz mit drohendem Niederschlag.

Absolut nach Zeitplan starteten wir nach der kurzen Pause unserem Ziel „Bovec“ entgegen.
Doch es stand uns noch eine Aufgabe bevor und die war 1611 Meter hoch und hiess Vrsic! Ein Pass der alle noch einmal herauforderte und jedem zeigte, wie man mit viel Kopf- und Beinarbeit ein Ziel erreichen kann.
Absolut bravurös und in einer super Zeit meisterten alle die Aufgabe und jeder nahm die letzten 30 Kilometer mit Leichtigkeit unter die Räder.
Warm eingepackt und im Regenschutz eingehüllt sausten wir unserem Ziel entgegen, wo uns eine warme Dusche und ein Teller mit feinen Teigwaren erwartete.

Nun hiess es Abschied nehmen. Klaus und Guido werden am nächsten Tag direkt von Bovec nach Deutschland hochfahren und der Rest der Truppe wird noch zum Flughafen gebracht und fliegt dann von da aus zurück nach Zürich.

Der Rückflug wurde dann auch noch zu einem kleinen Erlebnis! Auf dem höchsten Punkt über den Wolken konnten wir die herrliche Sonne geniessen, bevor wir dann über der Schweiz wieder in eine dunkle Suppe eintauchten mussten. Hier wurde der Flieger noch so richtig durchgeschüttelt und so waren alle Fluggäste wieder hellwach vor der Landung.

Nun sind wir aber alle heil zuhause angekommen und so bedanken wir uns hiermit noch einmal bei allen Gästen herzlich für diese super Zeit, die wir mit euch verbringen durften! Wir hatten manche lustige Situationen, die abends dann mit viel Humor und Gelächter nochmals die Runde machten.
Vielen herzlichen Dank!
Euer Zollinger- Team
Ernst, Mäge und Matze