Die andere Swiss Alpen Ride 2016

Freitag 19.08.16, Horw – Fribourg

Mit einem Lächeln
Nach einer Nacht mit heftigen Regenfällen steht eine kleine Gruppe bei herrlichem Sonnenschein erleichtert vor dem Mannschaftswagen des Zollinger-Radsportteams, bereit zum Start zur Swiss Alpen Ride. Die kleine motivierte Gruppe, mit den beiden Damen Andrea und Anita, die Herren Martin, Jean-Pierre, Heinz, Dölf, Peter und Peter.
Nach der Einteilung in zwei Stärkeklassen geht es endlich los. Die einen fahren über das Entlebuch bis zum Schallenberg. Dort treffen sie auf die andere Gruppe, die via Glaubenberg zu diesem Zwischenhalt gefahren ist. Obschon bereits einige Höhenmeter in den Beinen sind, scheinen die ersten Zweifel, schaffen wir diese Strecke überhaupt, beseitigt zu sein.

Gestärkt mit Kaffee und Nussgipfel geht es weiter. Nach dem Riggisberg, im Anstieg zum Gurnigel beginnt das grosse Leiden. Nun schon einige Pedalumdrehungen in den Beinen, erwarten uns an diesem Pass einige ganz saftige, will heissen steile Anstiege. Es ist augenscheinlich, die Kräfte schwinden. Alle sind erleichtert, als sie auf der Passhöhe den Mannschaftswagen erblicken. Mit Heisshunger werden die Biber gegessen, die Kurt, unser umsichtiger Betreuer für uns bereit gemacht hat. Nun sind alle bereit, das letzte Teilstück nach Fribourg unter die Räder zu nehmen. Zufrieden mit der vollbrachten Leistung erreichen alle gesund aber vielleicht nicht mehr ganz so munter das Hotel.
Es ist immer wieder toll zu erleben, wie Menschen, die sich nicht oder kaum kannten, nach so kurzer Zeit sich so gut verstehen und eine gute Zeit miteinander verbringen können.

Gute Erholung wünschen Kurt, Hansi und Rolf

Samstag 20.08.16, Fribourg – Meiringen

Mit dem Regen im Nacken
Wie weit kommen wir, bis wir nass werden? Wie lange können wir dem Regen davonfahren, bis er uns einholt? Diese Fragen beschäftigen uns zu Beginn mehr als die Höhenmeter und die Streckenlänge. Da der Regen vorerst ausbleibt, beginnen alle die Strecke und geniessen die herrliche Gegend von Fribourg Richtung Jaunpass. Erst kurz nach Boltigen müssen wir uns geschlagen geben. Die Wolken und der Wind haben den längeren Atem und holen uns ein.
Welch eine Überraschung! Nach dem Kaffeehalt in Aeschi hat uns das garstige Wetter weit hinter sich gelassen. Die Strassen beginnen zu unserer Freude langsam abzutrocknen. Obwohl der Regen unserer guten Stimmung nichts anhaben konnte, sind wir doch erleichtert.
Nun wird direkt oder via Brünig weitergefahren nach Meiringen. Gleich nach der Ankunft beginnt das grosse Saubermachen. Mit grosser Hingabe werden die Velos gereinigt. Erst anschliessend kommt die eigene Erholung an die Reihe.
Dankbar, dass wir vom ganz grossen Regen verschont geblieben sind, machen wir uns auf zum Nachtessen. Nach zwei anstrengenden Tagen ist das Essen ein nicht zu unterschätzender Faktor und der Magen möchte langsam etwas womit er sich beschäftigen kann.

Guten Appetit wünschen Kurt, Hansi und Rolf

Sonntag 21.08.16, Meiringen – Horw

Angriff auf Engstlen und die Grosse Scheidegg
Die erste Gruppe macht sich am Morgen, bei doch eher kühlen Temperaturen auf um die Grosse Scheidegg mit den steilen Rampen von mehr als 20% zu bezwingen. Zufrieden auf dem Pass angekommen wird ein warmes Getränk bitter notwendig. Bei gerade mal 6 Grad werden auch die kalten und etwas gefühllosen Füsse massiert. Dick eingepackt, beginnt die Abfahrt über Grindelwald nach Interlaken. Dem Brienzersee entlang können sich die Gruppen an der Sonne wieder etwas aufwärmen. Auf dem Brünig wartet zum Glück Kurt. Die Verpflegung ist mehr als nur willkommen. Zum z’Vieriplättli in Horw wäre es noch etwas gar weit gewesen. Zudem war die Befürchtung gross, dass die andere Gruppe dem feinen z’Vieri selber Herr geworden wäre…Obwohl sie eine halbe Stunde später gestartet sind, sind sie sicherlich schon in Horw angekommen. Sie haben die letzte Etappe via Engstlen und Brünig nach Horw zurückgelegt. Auch sie haben die tiefen Temperaturen gespürt, konnten aber die Winterkleider in den Taschen verstaut lassen.
Zügig nahm die Gruppe die Abfahrt vom Brünig via Lungern nach Giswil in Angriff und näherte sich mit kraftvollen Pedalumdrehungen dem Ziel Horw.

Wohlbehalten am Ziel angekommen, was nicht selbstverständlich ist, setzten wir uns alle nochmals gemeinsam an einen Tisch und gaben beim Essen noch das eine oder andere Müsterchen der vergangenen drei Tage Preis. Merci für das feine z’Vieri, Bruno und Nadine.
Diese Tage waren Dank den feinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein tolles Erlebnis. Dafür gebührt allen, Andrea, Anita, Martin, Jean-Pierre, Heinz, Dölf, Peter und Peter ein ganz herzliches Dankeschön!

Kurt, Hansi und Rolf wünschen Euch noch ganz schöne Ausfahrten, mögen diese ab und an auch etwas streng sein. Bleibt mit euren Familien gesund und „Zwäg“ und hoffentlich sehen wir uns bei einer andern Gelegenheit wieder.